Frankfurter Rundschau 21.9.1995

„Die Großstadt und die Natur sind die Themen des Künstlers Rudolf Jankuhn, der mit 34 Jahren anfing zu malen. Der Autodidakt orientierte sich an den Expressionisten, die um die Jahrhundertwende die Kunst revolutionierten. Mit grellen Farben wollten sie seelische Zustände ausdrücken und zu den Urelementen der Malerei vorstoßen. Um die Ausdruckskraft zu steigern, deformierten sie auf ihren Bildern Menschen und Gegenstände. Auch Rudolf Jankuhn bedient sich dieser Mittel.Vor allem Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann bezeichnet der 45jährige als seine künstlerischen Paten, doch seine Arbeiten sind kein Abklatsch dieser modernen Meister. Jankuhn hat seinen eigenen Stil entwickelt, bei dem zwar einzelne Elemente an die Vorbilder erinnern, der Gesamteindruck jedoch einen eigenständigen Künstler zeigt. Häufig verwendet der Künstler mehrere Techniken wie Acryl, Kreide und Aquarellfarben gleichzeitig. Mit energischen Strichen malt er Landschaften und Figuren – beide blau oder schwarz konturiert und stark abstrahiert. Die Binnenflächen sind meistens nur unvollständig ausgemalt, haüfig bleiben Teile des Untergrundes sichtbar.“

Frankfurter Rundschau 21.9.1995

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Über Rudolf Jankuhn

Man kann Rudolf Jankuhn gut und gerne als Großstadtmenschen bezeichnen, als Großstadtneurotiker womöglich, der die Reibung sucht und braucht, ebenso wie die Ruhe, aber eben noch mehr die Anbindung an andere denkende, suchende, schaffende Geister, den Austausch, die gegenseitige Inspiration. Als Künstler ist Rudolf Jankuhn Autodidakt. Sein Weg zur Malerei führte über das Studium der Kunstgeschichte.

Ein fast manischer Wissensdurst, der weit über den Bereich der Bildenden Kunst hinausgeht, ist bis heute kennzeichnend für den Menschen und Künstler Rudolf Jankuhn. weiterlesen →

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