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Gedenkstätte Ursula Vehrigs Am Schachtberg ( Mertendorf )

Projekt Gedenkstätte Ursula Vehrigs

7 km von Naumburg/Saale entfernt, auf dem Schachtberg in Mertendorf, liegt das ehemalige Grundstück der Familie Vehrigs. 1893 wurde dort die Malerin Ursula Vehrigs geboren und hat einen beträchtlichen Teil ihres Lebens auf dem
elterlichen Grundstück am Schachtberg verbracht, gelebt und gearbeitet. Bis zu ihrem dreizehnten Lebensjahr lebte sie hier. Nach der Umsiedlung ihrer Mutter nach Berlin hielt sie sich jährlich besuchsweise dort im Sommer auf, um dann 1943 wieder endgültig zurückzukehren.

1997 richtete die Stadt Naumburg zusammen mit mir eine Ausstellung ,Ursula Vehrigs´ in dem damaligen Museumseck aus. Ich betreue den Nachlaß von Frau Vehrigs seit 3 Jahrzehnten und arbeite selber künstlerisch.
Weitere info: www.rudolfjankuhn.de

Das einige tausend qm große ehemalige Vehrigsche Grundstück, dessen Eigentümer ich nunmehr bin, mit seinen vier alten Gebäudeeinheiten des ehemaligen Gehöftes, bietet die Möglichkeit, das Grundstück nach einer Instandsetzung der Gebäude für einen Kunsthof zu nutzen. 2015 fand eine Ausstellung von Arbeiten von Ursula Vehrigs aus ihrem Nachlass im Gebäude der Gemeinde Mertendorf unter großem Publikumsinteresse statt.
Die Instandsetzung hat mit Eigenmitteln begonnen. Es hat sich ein Freundeskreis ,Ursula Vehrigs‘ mit Menschen der unmittelbaren Umgebung — insbesondere aus Mertendorf, Wethau, Rathewitz und Wetterscheidt – gebildet, der dieses Projekt tatkräftig unterstützt. Das Herrichten der Scheune, in der dann die ‚Gedenkstätte Ursula Vehrigs‘ eingerichtet werden soll, ist weitgehend vollzogen.

In der Gedenkstätte kann dann in einer Dauerausstellung über Leben und Arbeit der Ursula Vehrigs informiert werden. Es können auch Ausstellungen zu Teilabschnitten ihres Lebens oder Ausstellungen mit einem speziellen Themenaspekt, oder über Ursula Vehrigs und deren Kolleginnen aus den zwanziger Jahren gestaltet werden.

Ebenfalls sind kulturelle Veranstaltungen über die künstlerischen Vorbilder von Ursula Vehrigs denkbar. Darüber hinaus können auch Ausstellungen lokaler Künstler der Umgebung stattfinden.

Um ein Umfeld für diese kulturelle Arbeit zu schaffen, aber auch Begegnungen von Besuchern dieser Veranstaltungen möglich zu machen sowie Platz und Raum für den Nachlass in Form von Bildern, die nicht in der Gedenkstätte hängen, Zeitungsartikeln, Briefen und einer kleinen Bibliothek zum Thema ,Kunst von Frauen‘, sowie für Veranstaltungen in den kalten Monaten des Jahres (in der Scheune gibt es keine Heizung), ist es notwendig das Geburts-und Wohnhaus von Ursula Vehrigs in Stand zu setzen. Auch die Herrichtung von WC, Bad und Küche des Wohnhauses sind für das Projekt von Bedeutung.

Dafür werden Mittel akquiriert werden müssen. Die Eigenmittel sind erschöpft. Aus diesem Grunde ist bei dem gemeinnützigen Heimatverein Wethautal ein Spendenkonto eingerichtet worden:

Raiffeisenbank Saale-Unstrut e. G. IBAN DE 53 800 636 481 800 823 200
Zahlungsgrund Projekt Gdst. Ursula Vehrigs

Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden auf Nachfrage beim Heimatverein Wethautal. Email: info.natusch@googlemail.com
Vorsitzende Conny Lorenz

Malerin Bilder mit der Kraft der Farben – Quelle: Naumburger Tageblatt ©2017

mertendorf –

Auf den Tischen liegen Fotos und Text-Tafeln, an den Wänden lehnen Gemälde und Zeichnungen – ein buntes Mosaik, das sich bis zum Sonnabend in eine umfangreiche Ausstellung über die Mertendorfer Malerin Ursula Vehrigs (1893-1972) verwandeln soll. Zu sehen sein wird sie bis 14. Juni in Mertendorf in der alten Schule – dem heutigen Gebäude der Verbandsgemeinde Wethautal – sowie in der benachbarten Kirche. Gestern sichteten Hartmut Friedland und Artur Krumbholz vom Mertendorfer Freundeskreis Ursula Vehrigs sowie Lothar Mairich aus Wethau und Lothar Plötner aus Rathewitz das Material. [Weiterlesen]

– Quelle: http://www.naumburger-tageblatt.de/1012068 ©2017

Die Malerin Ursula Vehrigs * (1893 – 1972)

Die Zwanziger Jahre
bis 1933
Ihr künstlerisches Umfeld,
Personen und Orte

Die Mertendorfer Malerin (1893 – 1972) Ursula Vehrigs, Schülerin von George Mosson, Hans
Hofmann und Fernand Leger, lebte und arbeitete von 1905 – 1943 in Berlin. Die vorliegende
Broschüre soll anhand ihrer Porträts und Bildnisse der Zwanziger Jahre den Einblick in ihre
soziale Vernetzung während dieser Zeit gewähren und einen vertieften Focus auf einen Teil
der Personen werfen.
Darüber hinaus erlebt man in dieser Broschüre als Premiere eine künstlerische Begegnung
zwischen Ursula Vehrigs und dem Autor dieser Broschüre Rudolf Jankuhn. Seine digitalen
Improvisationen über Bilder von Ursula Vehrigs sollen als künstlerischer Kontrast mit einer
ästhetischen Bereicherung den Blick auf die Bilder von Ursula Vehrigs erweitern.

Hier der Download Vehrigs_20er Jahre_Web